Schwesternhaus

Am 15.08.1989 wurde das ehemalige Schwesternhaus in Hiltensweiler abgebrochen.
Das Gebäude war einsturzgefährdet. Die Kellerdecke war bereits eingestürzt, bzw.wurde durch den damaligen Eigentümer (Herr Debrunner) abgebrochen, welcher eine neue Decke einbauen wollte. Aufgrund finanzieller Probleme konnte Hr. Debrunner diese Maßnahme jedoch nicht umsetzen.
Die Kirchengemeinde Hiltensweiler erwarb zu günstigenn Konditionen das Gebäude. Vor allem das Grundstück war hierbei von besonderem Interesse.
Das Haus war zuerst im Besitz von Fam. Ludwig Rief (früherer Besitzer des heutigen Gasthauses Rössle), welche dann das Haus an Frau Fischer (Eheanbahnungsinstitut RV) verkauft haben. Frau Fischer hat aber selber nie darin gewohnt. Sie verkaufte dann dann das Gebäude an Herrn Debrunner. Ein genaues Datum darüber ist derzeit nicht bekannt, jedoch dürfte der Verkauf ca. 1970 vonstatten gegangen sein. Das Gebäude wurde zum Schluss von Herrn Debrunner versteigert und von der Kirchengemeinde Hiltensweiler erworben.

Soweit bekannt, war das Haus durch nachfolgende Personen bewohnt:
Fam. Dillmann ehem. Totengräber (EG), Fam. Riedesser (jetzt Schupp) Echetweiler (OG), Fam. Klein Flüchtlinge, Sohn jetzt in Tettnang (OG), Fam. Klinger jetzt Neukirch (OG), Fam. Detsch (jetzt Wasserb. Gd. Nonnenhorn; UG).
Die derzeitige Frau Fischer wollte das Haus verkaufen und hat deshalb den Mietern Klinger und Detsch gekündigt, welche dann 1967 ausgezogen sind.
Georg Holitsch sen., gestorben am 26.05.1990, der bis zu seinem Tode über 25 Jahre als Kirchenpfleger tätig war und dafür auch vom Bischof die Martinus-Ehrennadel erhielt, wollte an der Stelle ein neues Gebäude errichten, was jedoch vom damaligen Kirchengemeinderat nicht genehmigt worden war. Ein entsprechender Plan, erstellt durch das Architekturbüro Schönmetzler lag bereits vor.
Dieses Gebäude wäre ebenerdig vom Friedhof aus begehbar gewesen und sah z.B. einen Umkeideraum für die Geistlichkeiten, Umkleideraum für die Ministranten, verschiedene Toiletten, auch für Kirchenbesucher, Tressor für wertvollen kirchlichen Besitz, Vorratsraum usw. vor. In den darunterliegenden Stockwerken war eine Wohnung für den späteren Ausbau vorgesehen und nochmals darunter in ebenerdigem Zugang, Garagen und Abstellräume für Friedhofsgeräte sowie Garage für die Mietwohnung.
Der Plan dürfte sich noch in den Unterlagen der Kirchengemeinde befinden.




 



Schul-Chronologie
Gedicht Einweihung GS 1960

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